Gefährlicher Trend? In Deutschland sollen 35 Tonnen Fidget Spinner vernichtet werden

Bevor Ihr jetzt mit Fidget Spinner Hamsterkäufen beginnt, verraten wir Euch, wieso die Dinger gerade tonnenweise entsorgt werden.

Fidget Spinner sind der absolute Trend. Es gibt kaum jemanden, der noch nie so ein Teil zwischen den Fingern gedreht hat. Doch immer öfter hört man, dass die Spinner gefährlich sein sollen. Der Frankfurter Zoll hat bereits im Mai unglaubliche 35 Tonnen Fidget Spinner aus China beschlagnahmt und aus dem Verkehr gezogen. Kleine Teile wie LED-Lichter sollen sich leicht lösen und von kleinen Kindern verschluckt werden können. Auch vorgeschrieben Kennzeichnungen und Modellnummern waren bei den Spinnern nicht zu finden. Tja und jetzt geht es für eine ganze Menge Fidget Spinner in die Müllpresse.

Aber keine Sorge, Ihr könnt die Teile weiterhin überall kaufen. Achtet aber bitte immer darauf, dass Ihr sie bei einem seriösen Händler holt und verzichtet auf Billigware, die kann nämlich scheinbar echt gefährlich werden.

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Was ist eigentlich ein Fidget Spinner?

Wie Ihr wisst nicht, was ein Fidget Spinner ist? Das kann ja wohl nicht wahr sein! Ok, ok, wir klären Euch auf. Ein Fidget Spinner ist eine Art Handkreisel, der hauptsächlich aus Kugellagern besteht. In der Mitte des Spinners ist eins zu finden und auch in den äußeren Flügeln befinden sich Kugellager, die als Gewichte dienen. Der Spinner wird zwischen Daumen und Zeigefinger oder Mittelfinger gehalten und gedreht. Das soll nicht nur riesigen Spaß machen, sondern angeblich auch die Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit stärken und von Nervosität ablenken.

Wusstet Ihr eigentlich:

Catherine Hettinger hat den Fingerkreisel schon in den 90er Jahren erfunden, also bereist vor unglaublichen 20 Jahren. Die Catherine schwimmt jetzt sicher im Geld, denkt Ihr? Fehlanzeige! Die Frau aus Florida hat so gar nix an den Teilen verdient. Im Jahr 2005 lief ihr Patent aus. Damals fehlten ihr die 400 Dollar, die sie für eine Verlängerung hätte bezahlen müssen. Echt traurige Geschichte.

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Montag, 19. Juni 2017

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