Lorde äußert sich zum ersten Mal zu ihrer merkwürdigen VMA Performance

Und mal wieder haut uns die Neuseeländerin mit ihrer Einstellung komplett um.

Seitdem sich Lorde in der Musikwelt einen Namen gemacht hat, überrascht sie uns immer wieder mit ihren tiefgründigen Songtexten, ihrer Einstellung zum Leben und ihren cleveren Aussagen. Bei den diesjährigen MTV Video Music Awards am 27. August überraschte sie uns allerdings mit einer ziemlich ungewöhnlichen Performance, die so einige im Showbusiness lange in Erinnerung behalten werden. Sie hatte sich zu der Zeit eine Grippe zugezogen und konnte nicht singen, also tanzte sie einfach – und das scheinbar komplett improvisiert.



Die meisten ihrer Fans supporteten die Sängerin für ihren Mut zum Anderssein, andere wiederum konnten mit der Einlage so gar nichts anfangen:



Nun endlich zu den Neuigkeiten: In einem Interview für den “WTF Podcast“ mit Marc Maron, sprach Lorde gestern zum ersten Mal so richtig über die Performance. Und wir nehmen schon mal vorweg: Ihre Worte waren mal wieder unglaublich weise.

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“Es ist irgendwie peinlich wenn man jemandem dabei zuschaut, wie er intensive Freude erlebt“, fängt sie an. “Viel mehr als Schmerz… Und ich glaube das ist es, was manche Menschen an meiner Art unangenehm finden. Ich mein, dieses VMA Ding… Die Menschen sind so sauer über diese Performance gewesen.“

“Ich habe nur getanzt. Ich habe nur getanzt!“, beschwert sie sich ein wenig und fügt hinzu: “Und ich habe mit verdammter Freude getanzt.“ irgendwie schön, wie simpel und unschuldig sie an die ganze Sache herangeht, oder? “Manche Menschen haben in etwa reagiert wie: ‘Wir verstehen es, wir lieben es.’ Und andere meinten eher sowas wie: ‘Es ist eine Beleidigung, dass ich mir das anschauen muss.’ >>> So zeigt Lorde ihren Fans, dass es ok ist, nicht perfekt zu sein

Im Nachhinein hatte sie eine Art Aha-Moment, in dem sie verstand, warum manche Menschen so negativ auf ihren Auftritt reagierten: “Es liegt wohl daran, dass das Ausleben solcher Freude einfach zu privat ist, um es in der Öffentlichkeit passieren zu lassen.“

“Es hat wirklich mein Leben verändert… keine Angst davor zu haben intensive Freude in der Öffentlichkeit zu zeigen. Und auch im privaten Leben.“, schlussfolgert sie.

Samstag, 09. September 2017

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